Grand Theft Auto 2
                       Der Stärkere gewinnt

Was macht der Mann mit dem Raketenwerfer auf der Strasse? Er arbeitet ­ schliesslich ist er Autodieb und verdient sein Taschengeld mit ein paar Dienstfahrten für die Mafia. Grand Theft 2 Auto ist nichts für Leute mit Sinn für Political Correctness.

Ebenso wenig aber gehört das Spiel ins Kinderzimmer. Denn für Autodiebe ist Rücksicht Schwäche, Mitgefühl überflüssig. Aber beginnen wir doch ganz am Anfang. Als schmuddeliger Ganove streunt man durch eine Grosstadt. Klingelt irgendwo das Telefon, geht man ran und kriegt auch schon einen Auftrag. Und los gehts.

An der erstbesten Kreuzung stellt man sich so richtig auffällig auf die Strasse und hält einen armen Autofahrer an. Sodann stellt sich der geübte Kleinkriminelle neben die Fahrertüre, lächelt freundlich und zerrt den ehemaligen Autobesitzer auf die Strasse. So schnell wechselt ein fahrbarer Untersatz seinen Besitzer. Danach muss man bloss noch einen Sprengsatz am richtigen Ort deponieren oder bei einem Banküberfall ein wenig mithelfen.

Das Schöne dabei: Es gibt unzählige Verschiedene Fahrzeuge ­ vom Hot-Dog-Laster bis zum Feuerwehrauto lässt sich alles klauen. Dabei hat jede Karre einen anderen Schadenswert und fährt sich auch anders. Weniger schön ist, dass die Polizei etwas gegen die illegalen Tätigkeiten hat. So gibts ständig Verfolgungsjagden, aus denen man sich je nach Schwere des Verbrechens einfacher oder schwieriger herausmogeln kann. Kommts ganz dick, fahren die Gesetzeshüter sogar Panzer auf. Aber schliesslich lässt sich ja auch dieses Vehikel stehlen...

Den eigenen Antihelden sieht man stets aus der Vogelperspektive. Gesteuert wird mit der Tastatur. Ist man gerade zu Fuss unterwegs, kann man sich mit Uzi, Molotow-Cocktail oder oben erwähntem Raketenwerfer Gehör verschaffen. Das Anvisieren von Zielen erfordert aber etwas Übung. Mit dem Auto rammt man andere Verkehrsteilnehmer. Oder verarbeitet Fussgänger zu Beefsteak Tartar.

Ziel des Spieles ist es ­ wer hätte das gedacht ­ möglichst viel Geld zu scheffeln. Dabei kann man sich die rivalisierenden Gangs in der Stadt zu nutzen machen. Begibt man sich aber ins Quartier eines feindlich gesinnten Mafiabosses, stirbt man oft an der bleihaltigen Luft. Wie gesagt, GTA 2 ist nichts fürs Kinderzimmer.

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