Millencolin ist eine sicherlich nicht so harte Punkband wie z.b. Pennywise oder The Offspring !!! Sie sagen selbst: "Wir machen Ska-Punk"."

Melancholy". Das Wort bedeutet für die meisten Schwermut. Für manche ist es aber auch einfach ein Skateboard-Trick ... Und was würde näher liegen, als einer Ska-Punk-Band mit riesigem Spaßfaktor einen Skaternamen zu geben?

Sänger und Bassist Nikola Sarcevic und die Gitarristen Erik Ohlsson und Mathias Färm trafen sich Ende der 80er in Örebro / Schweden und wollten ihren großen Vorbildern von
Bad Religion nacheifern. So wurde Millencolin geboren. Sie schrieben ihre Songs auf schwedisch und konnten in ihrer Heimatstadt schnell eine ansehnliche Fangemeinde um sich versammeln. Ihre ersten Demos spielten Millencolin Anfang 1993 ein. Als im selben Jahr der Schlagzeuger Erik Ohlson zur Band kam, war man vollständig. Richtig etablieren kann man sich in der Musikszene aber nur dann, wenn man seine Texte auf englisch schreibt.

Das verstanden auch Millencolin und es zeigte Wirkung: Sie bekamen einen Vertrag beim schwedischen Indie-Label Burning Heart und waren damit wohl in besten Händen.

Nach einem Rechtsstreit mit Warner wegen des Titels (Tiny Tunes) und Layouts des ersten Albums gefolgt von einem harten Tourjahr 1995 schafften sie 1996 mit ihrem zweiten Album "Life On A Plate" in Schweden den Durchbruch. Man stieg auf Platz vier in die schwedischen Charts ein.

Der Erfolg in Schweden und eine Tour mit Pennywise machten Brett Gurewitz - Bad Religion Mitglied und Chef des Labels Epitaph auf Millencolin aufmerksam. So kam es, dass über sein Label 1996 "Life On A Plate" auch in Amerika veröffentlicht wurde. Es folgten Touren durch Amerika, Australien und Japan, man spielte auf vielen großen europäischen Festivals.

Das dritte Album "For Monkeys" wurde 1997 veröffentlicht und als die Band die Promo-Tour hinter sich hatte, stellte sie fest, dass sie ca. 500 Shows gespielt hatte. Das hieß, dass sie von den fünf Jahren, die Millencolin nun existierte, ca. drei Jahre auf Tour verbracht hatten. Keiner in der Band hatte die Power, so weiter zu machen und so entschloss man sich zu einer Tourpause.

Obwohl man in dieser Auszeit nicht aufgehört hatte, zusammen Musik zu machen oder Songs zu schreiben, musste erst jemand von außen kommen, um die Band zu neuen Aufnahmen zu bewegen: Brett Gurewitz schlug der Band vor, ihr neues Album zu produzieren. Und das an keinem geringeren Ort als in Hollywoods Westbeach Studios - eine Ehre für Millencolin. So entstand "Pennybridge Pioneers". Pennybridge ist die wörtliche Übersetzung des Namens ihrer Heimatstadt Örebro (Öre=Penny, Bro=Bridge). Wieder folgte eine kräftezehrende Tour über alle Kontinente, insgesamt spielte man dieses Mal ca. 150 Gigs.

Millencolin haben im Juni 2001 mit den Arbeiten zu einem neuen Album begonnen, heraus kommen soll es exakt zwei Jahre nach dem Vorgänger: Im Februar 2002.

 

Hier sind einige Bilder von Millencolin:

                  

 

                        

 

                           

 

                       

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